Coronavirus-Pandemie

Die Corona-Pandemie wird uns noch viele Monate "begleiten". Es ist daher notwendig, auf die Entwicklung des Krankheitsgeschehens in Deutschland und speziell in Hessen zu achten. Wir werden daher unsere Praxisabläufe immer wieder an die jeweils aktuelle Situation anpassen müssen.

Aktuell ist der Main-Taunus-Kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz von > 50/ 100.000 Einwohnern Hochrisikogebiet!

Der Praxisablauf hat sich aktuell wieder weitgehend normalisiert.

Für die Vorstellung in der Praxis müssen wir dennoch  einige Spielregeln einführen, und sind weniger kulant: 

Es gilt in der Praxis Maskenpflicht. Für Kinder erst ab 6. Lebensjahr. Mundschutz aus Plexiglas werden von uns nicht akzeptiert!

Bitte Vorstellungen der Kinder nur mit einer Begleitperson! 

Vorsorgeuntersuchungen finden statt. Ihr Kind sollte nur gesund sein. Bitte bringen Sie keine Geschwisterkinder mit. Sollten die Geschwisterkinder krank sein, bitten wir Sie, diese ausnahmslos (!) in der dafür vorgesehenen Akutsprechstunde vorzustellen. Es ist wichtig, die kranken Kinder von den gesunden Kindern in der Praxis zu trennen. 

Auch zu Schutzimpfungen kommen Sie bitte nur mit gesunden Kindern! 

Rufen Sie uns im Zweifelsfall an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir sind bemüht, Ihre Fragen zeitnah zu beantworten. 

 Wenn Sie den dringenden Verdacht haben, dass Ihr Kind eine Coronavirus-Infektion hat, dann kommen Sie bitte NICHT direkt in die Praxis. Rufen Sie uns in diesem Fall bitte an oder wählen Sie die 116 117.

Durch einen Praxisbesuch in diesen Fällen erhöhen Sie nur für sich, Ihr Kind, andere Patienten und das Personal die Gefahr einer Ansteckung. 

Wir bemühen uns eine Ansteckung in der Praxis nach bestem Wissen und Gewissen zu vermeiden.

Bitte bedenken Sie die folgenden Punkte

1.) Kinder erkranken ganz selten schwer an einem Coronavirus. Das sind bisher Raritäten!  Kinder können aber ansteckend sein.

2.) Wann ein Verdacht auf eine Infektion besteht wird aktuell viel diskutiert. JEDEN Infekt als Verdacht einzustufen wird die Kinderarztpraxen mit beginnender Infektzeit vor unlösbare Aufgaben stellen.  Ein banaler Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen gehört aus meiner Sicht nicht dazu! Das Weitere müssen wir dann gemeinsam in der Praxis entscheiden.

3.) Lassen Sie sich nicht verunsichern! Sie müssen weiterhin bei banalen Infekten keine Angst haben! Sie müssen die Praxis dann auch nicht aufsuchen, sondern dürfen banale Infekte weiterhin banal mit Hausmitteln oder nicht-rezeptpflichtigen Medikamenten (Hustensaft, Nasentropfen, evtl. Paracetamol oder Ibuprofen gemäß Packungsbeilage)  behandeln.

4.) Ein Wort zu den Abstrichen auf das Corona-Virus: Es muss schon ein medizinischer Grund vorliegen und bleibt im Ermessen des Arztes, einen Abstrich auf das COVID-19 Virus durchzuführen. "Wunschabstriche" können unmöglich durchgeführt werden. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Abstriche von Reiserückkehrern aus Risikogebieten sind für uns aktuell organisatorisch nicht leistbar. 

Wir haben in der Praxis ein kleines Kontingent an COVID-19 Schnellteste. Das Ergebnis sagt nur etwas über die aktuelle Infektiosität aus, schließt aber eine Infektion mit dem Virus nicht mit Sicherheit aus. Dieser Test wird zur Zeit von den Krankenkassen noch nicht übernommen, muss also privat gemäß der ärztlichen Gebührenordnung bezahlt werden.

Sprechen Sie mit uns!

5.) Das ist eine Wiederholung: Um gesunde Kinder keiner Infektionsgefahr auszusetzen, bitten wir Sie ausdrücklich: Kommen Sie mit kranken Kindern ausnahmslos zu den Zeiten der Akutsprechstunde. Bitte auch nicht eine halbe Stunde vorher, um sich anzumelden! Rufen Sie im Zweifelsfall in der Praxis an! 

Notfallsprechstunde: Mo-Fr von 11-12 Uhr, Mo Nachmittag 16-17 Uhr, Di und Do Nachmittag von 17-18 Uhr

6.) Wenn Sie eine Kindkrank-Bescheinigung benötigen, dann dürfen Sie das seit dem 19.10.2020 wieder telefonisch.

7.) Bitte lassen Sie nicht die (betagten) Großeltern auf Ihre erkrankten Kinder aufpassen, weil sie sich sonst möglicherweise an den Kindern anstecken!

8.) Vermeiden Sie den Kontakt zu offensichtlich erkrankten Personen.

9.) Beachten Sie die Grundregeln der persönlichen Hygiene: häufiges Händewaschen oder desinfizieren, meiden von größeren Menschenmengen, kein Händeschütteln.

10.) Beachten Sie beim Husten die Verhaltensregeln: Benutzung von Einmaltaschentüchern auch zum Husten und Niesen, regelmäßige Entsorgung im Hausmüll, alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge.

11.) Kümmern Sie sich um ältere Personen in Ihrer Umgebung! Sorgen Sie dafür, dass diese Personen keinen unnötigen Kontakt zu anderen Menschen haben. Erledigen Sie Einkäufe oder Behördengänge für sie.

Die bisherigen Einschränkungen hatten den Zweck, einen explosionsartigen Anstieg von Infektionen zu verhindern. Das war aus bisheriger Sicht in Deutschland sehr gut gelungen. Die aktuellen Zahlen seit Oktober sind jedoch beunruhigend.   

Es bleibt entscheidend, dass wir uns weiterhin solidarisch verhalten.

Wir stehen Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung!

Weitere interessante Informationen

Ich lege Ihnen die leicht verständlichen Informationen auf der Seite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung ans Herz:  https://www.kindergesundheit-info.de/coronavirus-elterninformationen

Mit der Öffnung der Schulen und Kindergärten zum Schuljahr 2020/2021 hat das Kultuministerium in Hessen am 12.08.2020 neue Hygieneregeln veröffentlicht.

Ministerbrief zum Schulbeginn im August 2020

Wichtig ist auch diese Übersicht. Auf der Seite 3 finden Sie einen Vordruck für ein nicht-ärztliches Attest, das in der Regel ausreichend ist.

Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen

 

Was tun, wenn das Kind / Patient positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurde? Wie verhalte ich mich daheim?

Hierzu hat das Robert-Koch-Institut eine Merkblatt in mehreren Sprachen veröffentlicht:

Merkblatt häusliche Isolierung bei COVID-19 Erkrankung